Gartner-Studie: 3D-Druck erobert Medizin und Industrie

30 Prozent der medizinischen Implantate und Geräte sollen laut Gartner-Studie  in 2020 aus dem 3D-Drucker kommen. Dabei soll der Einsatz der Technologie weitgehend vor Ort in Kliniken und Arztpraxen erfolgen.

Wegen der hohen Geschwindigkeit, mit der sich der 3D-Druck in der Medizin aufgrund seiner Vorteile bei der Herstellung individueller, patientengerechter Produkte  durchsetzt, kann hier das Marktsznenario  tatsächlich bereits als disruptiv bezeichnet werden.

Das 3D-Netzwerk wird in Kürze in Zusammenarbeit mit den Helioskliniken neue 3D-Druck-Ansätze vorstellen. Auch unser 3D-Netzwerkmitglied Apium ist mit Neuentwicklungen im Bereich leistungsfähiger 3D-Druckmaterialien für medizinische Anwendungen vertreten.

Über den Medizinmarkt hinaus geht die Garnter-Studie,  Predicts 2017: 3D Printing Accelerates, davon aus, dass bis 2020 75% der industriellen Fertigungsstätten 3D-Druck-Robotertechnik in der Fertigung einsetzen werden.

Die aktuellen Gartner-Prognosen unterstützen unsere These 2: Der 3D-Druck erfasst zunächst die Branchen, wo sich die Additive Fertigung schon heute als leistungsfähiger, schneller, einfacher, effektiver, effizienter, nachhaltiger, preisgünstiger und kundengerechter (individueller) erweist. MEHR

Foto oben: Apium

Text: Werner Koch